Andere Länder, andere Sitten – und in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Traditionen wird auch das Weihnachtsfest nicht nur unterschiedlich, sondern auch an anderen Daten gefeiert.
Väterchen Frost, der russische Weihnachtsmann, kommt in der Nacht zum Jahreswechsel. Am Neujahrstag packen Kinder, die vernarrt in Väterchen Frost sind, ihre Geschenke aus. Ab dem 27. Dezember schmücken die Kinder in ihren Kindergärten und Schulen den Schlitten für Väterchen Frost. Wenn er nach einigem Rufen in der Silvesternacht kommt, bekommen die Kinder ihre Geschenke erst, wenn sie ein Gedicht aufgesagt oder ein Lied vorgesungen haben.
Spanien ist bekannt dafür, sämtliche Feierlichkeiten mit Tanz und Musik zu begleiten. So auch Weihnachten – in Spanien ein wahres Fest. Es wird gefeiert, bis der… Weihnachtsmann kommt! In den 12 Tagen vom 25. Dezember bis zum 6. Januar feiern die Spanier die Geburt Jesu. Kinder tanzen und singen und bekommen dafür Süßigkeiten geschenkt – nicht von dem Weihnachtsmann, denn den gibt es in Spanien nicht, sondern von den Erwachsenen. Traditionell wird in Spanien ein Festmahl genossen, bei dem die so genannte Urne des Schicksals auf dem Tisch steht. Nach dem Schlemmen greifen die Spanier dort rein, um ihre Geschenke zu erhalten.
Am 25. Dezember wird in England und in Irland Weihnachten gefeiert. Traditionell besinnlich hängen die Kinder ihre Weihnachtssocken am Kamin auf, wo der Weihnachtsmann nachts die Geschenke hineinlegt. Santa Clause bringt hier die Kinder zum Lachen und zum Strahlen, denn als rotbäckiger, gutmütiger Mann sieht man ihn zur Weihnachtszeit in jedem Einkaufscenter und in den Straßen.
Schon am 6. Dezember schleicht der Sinterklaas in Holland durch die Straßen, um die Kinder zu beschenken. Sie lassen über den Dächern Hollands die Geschenke in die Kamine der Häuser fallen. Dem geht allerdings voran, dass ein riesiges Begrüßungsfest im Hafen von Amsterdam stattfindet, wo der Sinterklaas mit seinem Helfer einfährt.
Am 25. Dezember ist es auch in den USA soweit, dass Weihnachten zelebriert wird. Santa Clause ähnelt dem aus England und Irland und auch die Traditionen scheinen ähnlich. Allerdings besteht in Amerika geradezu ein Wahn, seine Häuser in allen Farben erstrahlen zu lassen. Je bunter und heller, umso besser. Es wird in fast allen Straßen sogar das am besten geschmückte Haus gekürt.
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